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	<title>Rechtsteufel.de &#187; Pay-TV</title>
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		<title>Begriff &#8220;TV Premiere&#8221; irref&#252;hrend</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 18:01:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Bezeichnung „TV Premiere“ ist irref&#252;hrend, wenn der Film zuvor im Pay-TV gesendet wurde. Damit wird dem Zuschauer der Eindruck vermittelt, es handle sich um eine Sendung die erstmals im Fernsehen l&#228;uft und nicht erstmals im frei empfangbaren „Free TV“, so das OLG K&#246;ln. Der Begriff ist jedoch zul&#228;ssig, wenn das „T&#228;uschungspotential durch eindeutige und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bezeichnung „TV Premiere“ ist irref&#252;hrend, wenn der Film zuvor im Pay-TV gesendet wurde. Damit wird dem Zuschauer der Eindruck vermittelt, es handle sich um eine Sendung die erstmals im Fernsehen l&#228;uft und nicht erstmals im frei empfangbaren „Free TV“, so das OLG K&#246;ln. Der Begriff ist jedoch zul&#228;ssig, wenn das<br />
<blockquote>„T&#228;uschungspotential durch eindeutige und klar zugeordnete Erl&#228;uterungen ausgeschlossen wird“.</p></blockquote>
<p>Den Beschluss des OLG K&#246;ln kann man hier nachlesen: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-koln-az-6-w-1208-vom-07022008/">OLG K&#246;ln, Az.: 6 W 12/08 vom 07.02.2008</a></p>
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		<title>Pay-TV-Sender Premiere sagt Schwarzsehern den Kampf an</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 10:15:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Pay-TV-Sender Premiere hat vor dem LG Hamburg eine Einstweilige Verf&#252;gung gegen Zehnder, einen Importeur von sog. patchbaren Free-To-Air-Receivern erwirkt. Sollte Zehnder gegen die Anordnung versto&#223;en, so wird ein Bu&#223;geld von bis zu 250.000 Euro f&#228;llig. Gleichzeitig ordnete das Gericht an, dass alle Receiver die sich noch in Besitz von Zehnder befinden, an den zust&#228;ndigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Der  Pay-TV-Sender Premiere hat vor dem LG Hamburg eine Einstweilige Verf&#252;gung gegen Zehnder, einen Importeur von sog. patchbaren Free-To-Air-Receivern erwirkt. Sollte Zehnder gegen die Anordnung versto&#223;en, so wird ein Bu&#223;geld von bis zu 250.000 Euro f&#228;llig. Gleichzeitig ordnete das Gericht an, dass alle Receiver die sich noch in Besitz von Zehnder befinden, an den  zust&#228;ndigen Gerichtsvollzieher herauszugeben seien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die beanstandeten Receivern besitzen einen Emulator, der das Vorhandensein einer Smartcard simuliert und so einen kostenlosen Premiere-Empfang erm&#246;glicht. Durch das massenhafte einf&#252;hren der Receiver zum Weihnachtsgesch&#228;ft 2007, verzeichnete Premiere einen stark gebremsten  Zuwachs an Abonnenten. Mit Hilfe eines Sparpakets mussten die Verluste in  zweistelliger Millionenh&#246;he kompensiert werden. Premiere k&#252;ndigte an, die Vertriebswege des Importeurs bis zum Endkunden zu verfolgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">In einer Presseerkl&#228;rung von Premiere ist zu lesen:</p>
<blockquote style="margin-left: 0cm;"><p>Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg ist f&#252;r uns ein wichtiger Etappensieg im Kampf gegen den kriminell-organisierten Rechte-Diebstahl. Wir werden in unseren Bem&#252;hungen nicht nachlassen und solche Straftaten weiterhin konsequent und mit allen juristischen Mitteln verfolgen. Dabei nutzen wir nicht nur alle M&#246;glichkeiten des Strafrechts aus, sondern wir werden all jene, die sich damit auf Kosten anderer bereichern wollen, zus&#228;tzlich noch mit empfindlichen Schadensersatzanspr&#252;chen zur Rechenschaft ziehen. Im Interesse unserer ehrlichen Abonnenten werden wir au&#223;erdem auch die K&#228;ufer dieser Receiver strafrechtlich zur Verantwortung ziehen. Die illegale Nutzung des Premiere Programms ist kein Kavaliersdelikt. Quelle: <a title="Presseportal.de" href="http://www.presseportal.de/pm/33221/1184561/premiere/rss" target="_blank">Presseportal.de</a></p></blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Teile der AGB in Pay-TV-Vertr&#228;gen unwirksam</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 11:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
				<category><![CDATA[AGB-Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof hat teile der AGB eines Pay-TV Anbieters f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt. Konkret geht es um folgende Klauseln: &#8220;Unabh&#228;ngig davon beh&#228;lt sich die X GmbH &#038; Co. KG vor, das Programmangebot, die einzelnen Kan&#228;le, die Nutzung der einzelnen Kan&#228;le sowie die Zusammensetzung der Programmpakete zum Vorteil der Abonnenten zu erg&#228;nzen, zu erweitern oder in sonstiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Bundesgerichtshof hat teile der AGB eines Pay-TV Anbieters f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt. Konkret geht es um folgende Klauseln:</p>
<p><em>&#8220;Unabh&#228;ngig davon beh&#228;lt sich die X GmbH &#038; Co. KG vor, das Programmangebot, die einzelnen Kan&#228;le, die Nutzung der einzelnen Kan&#228;le sowie die Zusammensetzung der Programmpakete zum Vorteil der Abonnenten zu erg&#228;nzen, zu erweitern oder in sonstiger Weise zu ver&#228;ndern.&#8221; </p>
<p>&#8220;Die X GmbH Co. KG kann die vom Abonnenten monatlich zu zahlenden Betr&#228;ge erh&#246;hen, wenn sich die Kosten f&#252;r die Bereitstellung des Programms erh&#246;hen. Der Abonnent ist berechtigt, den Vertrag auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erh&#246;hung zu k&#252;ndigen, wenn die Erh&#246;hung 5 % oder mehr des urspr&#252;nglichen Abonnementpreises ausmacht.&#8221; </p>
<p>&#8220;Ab der Verl&#228;ngerung gelten die Tarife f&#252;r die jeweils verl&#228;ngerte Laufzeit.&#8221; </p>
<p>&#8220;Die X GmbH &#038; Co. KG beh&#228;lt sich vor, bei einer &#196;nderung/Umstrukturierung des Programmangebots die Abonnementbeitr&#228;ge zu &#228;ndern. In diesem Fall ist … die X GmbH &#038; Co. KG berechtigt, das Abonnement zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der geplanten &#196;nderung schriftlich zu k&#252;ndigen. Stimmt der Abonnent der Leistungs&#228;nderung zu, kann die X GmbH &#038; Co. KG die Preisstruktur anpassen, ohne dass dies ein K&#252;ndigungsrecht des Abonnenten ausl&#246;st.&#8221; </em></p>
<p>Das Gericht war der Auffasung, dass die &#196;nderung des Programmangebots schon deshalb unzul&#228;ssig sei, weil es sich nicht auf bestimmte und triftige Gr&#252;nde beziehe. Eine Kalkulierbarkeit und Transparanz ist f&#252;r den Kunden hier nicht gegeben, da bei Vertragsabschluss nicht absehbar ist welche Programm&#228;nderungen hinzunehmen sind. Das eine &#196;nderung unter Umst&#228;nden positiv f&#252;r die Mehrheit der Zuschauer w&#228;re, ist dabei nicht relevant. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/bundesgerichtshof-az-iii-zr-24706-vom-15112007/">Bundesgerichtshof, Az.: III ZR 247/06 vom 15.11.2007</a></p>
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