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	<title>Rechtsteufel.de &#187; LG Frankfurt</title>
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		<title>Verarschen ist nicht gleich Beschei&#223;en</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vorliegenden Fall ging es um einen Anbieter (Firma A.) der es unterlassen sollte im gesch&#228;ftlichen Verkehr zu behaupten, dass ein Mitbewerber (Firma T.) seine Kunden „beschei&#223;e“. Firma A. gab eine Unterlassungserkl&#228;rung in der u.a. folgendes zu lesen war: &#8220;lm gesch&#228;ftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs im Rahmen der Akquise von Pre-Selection-Kunden zu behaupten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vorliegenden Fall ging es um einen Anbieter (Firma A.) der es unterlassen sollte im gesch&#228;ftlichen Verkehr zu behaupten, dass ein Mitbewerber (Firma T.) seine Kunden „beschei&#223;e“. Firma A. gab eine Unterlassungserkl&#228;rung in der u.a. folgendes zu lesen war:</p>
<blockquote><p>&#8220;lm gesch&#228;ftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs im Rahmen der Akquise von Pre-Selection-Kunden zu behaupten und / oder behaupten zu lassen (&#8230;)</p>
<p>3. wenn der aufgesuchte Kunde lieber der &#8230; das Geld in den Rachen werfen wolle &#8211; was zuviel bezahltes Geld sei -, anstatt die g&#252;nstigen Tarife von &#8230; zu nehmen, dann solle er sich halt beschei&#223;en lassen;&#8221;</p></blockquote>
<p>In einem Verkaufsgespr&#228;ch, sagte ein potenzieller Kunde dem Werber der Firma A., dass er lieber beim Anbieter T. bleibe anstatt zu A. zu wechseln. Er sei bereit f&#252;r den besseren Service beim Anbieter T. auch mehr zu bezahlen. Daraufhin entgegnete der Werber:</p>
<p>&#8220;Dann lassen Sie sich weiterhin von denen verarschen.&#8221;</p>
<p>Anbieter T. sah darin einen Versto&#223; gegen den urspr&#252;nglichen Unterlassungstitel. Das LG Frankfurt sah dies anders.</p>
<blockquote><p>
„Der Verbotsumfang eines Titels beschr&#228;nkt sich zwar nicht nur auf Verletzungsf&#228;lle, die mit der verbotenen Form identisch sind, sondern erstreckt sich auch auf solche Handlungen, die von der Verbotsform nur unbedeutend abweichen oder deren Abweichung den Kern der Verletzungshandlung unber&#252;hrt lassen“</p></blockquote>
<p>Dies liege hier nicht vor, da mit dem Begriff des „Verarschens“ gemeint ist, dass ein Betroffener veralbert oder zum Narren gehalten wird. Damit muss nicht zwingen ein materieller Nachteil verbunden sein. Anders als beim Wort „Beschei&#223;en“ ergibt sich aus der Formulierung kein Betrugsvorwurf. </p>
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		<title>Gegenabmahnung ist zul&#228;ssig</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 11:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verstöße]]></category>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit wird im Internet vermehrt abgemahnt. Die h&#228;ufigste Ursache: Wettbewerbsverst&#246;&#223;e. Nachdem der erste &#196;rger verflogen ist, stellt man sich die Frage, wie man auf eine Abmahnung reagieren soll. Ein M&#246;glichkeit ist die so genannte Gegenabmahnung. Bisher wurde die Ansicht vertreten, teilweise auch von einigen Gerichten, das die Gegenabmahnung rechtsmissbr&#228;uchlich sei. Mit Urteil vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit wird im Internet vermehrt abgemahnt. Die h&#228;ufigste Ursache: Wettbewerbsverst&#246;&#223;e. Nachdem der erste &#196;rger verflogen ist, stellt man sich die Frage, wie man auf eine Abmahnung reagieren soll. Ein M&#246;glichkeit ist die  so genannte Gegenabmahnung. Bisher wurde die Ansicht vertreten, teilweise auch von einigen Gerichten, das die Gegenabmahnung rechtsmissbr&#228;uchlich sei. Mit Urteil vom 28.11.2007  (1HK O 5136/07) entschied das LG M&#252;nnchen:</p>
<blockquote><p><em>„Die Abmahnungen des Beklagtenvertreters stellen unstreitig die unmittelbare Reaktion auf zuvor zugegangene Abmahnungen des Kl&#228;gers dar und zielten somit zu dessen Bestrafung auf eine m&#246;glichst hohe Kostenbelastung.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer zu erst abmahnt, hat den Vorteil auf seiner Seite? Nein, meint das OLG Frankfurt. So geht das nicht. Wer sich zum Wettbewerbsh&#252;ter aufschwingt, sollte doch zu erst sein Handeln sorgf&#228;ltig pr&#252;fen. Dazu das Das <a href="http://www.akte-abmahnung.de/wp-content/bilder/LG-Frankfurt-am-Main-6w-157-08.pdf" target="_blank">OLG Frankfurt (Beschluss vom 05.12.2008, AZ: 6 W 157/08)</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Denn allein der Umstand, dass ein Wettbewerber, der sich selbst mit einer Abmahnung konfrontiert sieht, den Abmahnenden auf eigene Verst&#246;&#223;e hinweist, rechtfertigt nicht die Annahme, dieser Wettbewerber lasse sich allein von sachfremden Gesichtspunkten leiten.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Laut dem Urteil des OLG Frankfurt ist eine Gegenabmahnung somit grunds&#228;tzlich nicht rechtsmissbr&#228;uchlich.</p>
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		<title>Volkswagen hat Anspruch auf zweistellige Domain &#8220;vw.de&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 08:34:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die DENIC, die zentrale Vergabestelle f&#252;r Domains mit der Landeskennung „.de&#8221;, hat sich bisher wegen „technischer Bedenken&#8221; geweigert, Domains mit nur zwei Buchstaben zu registrieren. So auch bei vw.de, die der Konzern Volkswagen registrieren wollte. Das OLG Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 29.04.2008 die Denic verurteilt, die Domain vw.de zu registrieren. Dabei berief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DENIC, die zentrale Vergabestelle f&#252;r Domains mit der Landeskennung „.de&#8221;,  hat sich bisher wegen „technischer Bedenken&#8221; geweigert, Domains mit nur zwei Buchstaben zu registrieren. So auch bei vw.de, die der Konzern Volkswagen registrieren wollte. Das OLG Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 29.04.2008 die Denic verurteilt, die Domain vw.de zu registrieren. Dabei berief sich das Gericht auf § 20 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschr&#228;nkungen indem es hei&#223;t:</p>
<blockquote><p>„Marktbeherrschende Unternehmen [...] d&#252;rfen ein anderes Unternehmen in einem Gesch&#228;ftsverkehr, der gleichartigen Unternehmen &#252;blicherweise zug&#228;nglich ist, weder unmittelbar noch mittelbar unbillig behindern oder gegen&#252;ber gleichartigen Unternehmen ohne sachlich gerechtfertigten Grund unmittelbar oder mittelbar unterschiedlich behandeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aufgrund der marktbeherrschende Stellung der DENIC, sei § 20 GWB anwendbar, so die Frankfurter Richter. Denn nur &#252;ber die DENIC k&#246;nnen Domains mit der Endung „.de&#8221; registriert werden. Konkurrenten gibt es nicht. Die Argumente der Denic waren f&#252;r die Richter nicht stichhaltig genug und die Weigerung „unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig&#8221;. Ein Sachverst&#228;ndigengutachten hat ergeben, dass es nur noch auf 3,5 Prozent der untersuchten Nameserver Probleme mit kurzen Domains g&#228;be.</p>
<p>Ob die Entscheidung Einfluss auf die  Verf&#252;gbarkeit von zweistelligen de-Domains haben wird, bleibt abzuwarten. Es gibt aber auch Einschr&#228;nkungen. Bei Kombinationen wie „com.de&#8221; oder „fr.de&#8221; k&#246;nnte es, laut Gutachten, zu technischen Problemen kommen. Ob die DENIC, die Registrierung zweistelliger Domainnamen komplett freigeben wird, ist noch offen.</p>
<p>Das Urteil kann man hier nachlesen: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-frankfurt-am-main-az11-u-3204-vom-29042008/" target="_self">OLG Frankfurt am Main, Az.:	11 U 32/04 vom 29.04.200</a><a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-frankfurt-am-main-az11-u-3204-vom-29042008/" target="_self">8</a></p>
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		<title>Fremde Markennamen bei Google AdWord</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 17:36:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Darf man fremde Markennamen f&#252;r die „Ad-Word-Werbung&#8221; von Google verwenden? Das OLG Frankfurt, bejahte dies in seinem Beschluss vom 26.02.2008. Der Vertreiber eines Erfrischungsgetr&#228;nkes beantragte eine einstweilige Verf&#252;gung gegen einen anderen Vertreiber von Erfrischungsgetr&#228;nken, da der Konkurrent den Markennamen des Antragstellers unrechtm&#228;&#223;ig benutze. Sobald man den Namen des Antragstellers bei Google eingab, erschien die Werbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darf man fremde Markennamen f&#252;r die „Ad-Word-Werbung&#8221; von Google verwenden? Das OLG Frankfurt, bejahte dies in seinem Beschluss vom 26.02.2008.</p>
<p>Der Vertreiber eines Erfrischungsgetr&#228;nkes beantragte eine einstweilige Verf&#252;gung gegen einen anderen Vertreiber von Erfrischungsgetr&#228;nken, da der Konkurrent den Markennamen des Antragstellers unrechtm&#228;&#223;ig benutze. Sobald man den Namen des Antragstellers bei Google eingab, erschien die Werbung des Konkurrenten.</p>
<p>Das OLG Frankfurt teilte nicht diese Auffassung und sah in dem Verhalten des Konkurrenten keinen Versto&#223;. Eine  unzul&#228;ssige Nutzung der Marke w&#252;rde dann vorliegen, wenn dadurch das  Suchergebnis an sich beeinflusst w&#252;rde. Im vorliegenden Fall wurde jedoch nur die  Platzierung der Werbeanzeige beeinflusst, jedoch nicht das Ergebnis in der Trefferliste.</p>
<p>Das Urteil kann man hier nachlesen: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-frankfurt-am-main-az6-w-1708-vom-26022008/" target="_self">OLG Frankfurt am Main, Az.:6 W 17/08 vom 26.02.2008</a></p>
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		<title>Unternehmereigenschaft von Ebay-H&#228;ndlern</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 17:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das OLG Frankfurt hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt ab wann ein Ebay-H&#228;ndler die Unternehmereigenschaft erf&#252;llt. Die Abgrenzung ist besonders wichtig, da an die Unternehmereigenschaft auch umfangreiche Informationspflichten angekn&#252;pft sind. Das Gericht erkl&#228;rte hierzu: „(…)Eine Verkaufst&#228;tigkeit &#252;ber die elektronische Handelsplattform eBay ist regelm&#228;&#223;ig als gewerblich einzustufen, wenn der Anbieter als „PowerSeller“ registriert ist (vgl. Beschl&#252;sse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Frankfurt hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt ab wann ein Ebay-H&#228;ndler die Unternehmereigenschaft erf&#252;llt. Die Abgrenzung ist besonders wichtig, da an die  Unternehmereigenschaft auch umfangreiche Informationspflichten angekn&#252;pft sind.</p>
<p>Das Gericht erkl&#228;rte hierzu:  </p>
<blockquote><p>„(…)Eine Verkaufst&#228;tigkeit &#252;ber die elektronische Handelsplattform eBay ist regelm&#228;&#223;ig als gewerblich einzustufen, wenn der Anbieter als „PowerSeller“ registriert ist (vgl. Beschl&#252;sse des Senats vom 27.07.2004 – 6 W 54/04, GRUR 2004, 1042 und vom 22.12.2004 – 6 W 153/04, GRUR-RR 2005, 319, 320). Die (freiwillige) Registrierung als „PowerSeller“ ist jedoch umgekehrt keine notwendige Voraussetzung f&#252;r die Bewertung einer Internet-Verkaufst&#228;tigkeit als unternehmerisch(…)“</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>„(…)Eine auf Dauer angelegte wirtschaftliche Bet&#228;tigung kann auch dann anzunehmen sein, wenn Verk&#228;ufe aus Privatverm&#246;gen, die sich wegen des Umfangs bzw. einer gesch&#228;ftsbezogenen Ausgestaltung von einer g&#228;ngigen privaten Verkaufst&#228;tigkeit abheben, kontinuierlich &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg fortgesetzt werden.(…)“</p></blockquote>
<p>Das ganze Urteil gibt es hier: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-frankfurt-am-az-6-w-6607-vom-04072007/">OLG Frankfurt a.M., Az.: 6 W 66/07 vom 04.07.200</a></p>
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		<title>Angebote mit Mindestpreis bei Ebay wettbewerbswidrig</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 10:43:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Verk&#228;ufer hat man bei Ebay die M&#246;glichkeit, einen f&#252;r den K&#228;ufer nicht sichtbaren Mindestpreis festzusetzen. Das soll den Verk&#228;ufer davor bewahren, bestimmte Artikel unter Wert verkaufen zu m&#252;ssen. Da der Wert &#252;ber dem Startpreis liegt und der Kunde das nicht sieht, hat das LG Frankfurt am Main entschieden, dass der versteckten Mindestpreise nach §§ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Verk&#228;ufer hat man bei Ebay die M&#246;glichkeit, einen f&#252;r den K&#228;ufer nicht sichtbaren Mindestpreis festzusetzen. Das soll den Verk&#228;ufer davor bewahren, bestimmte Artikel unter Wert verkaufen zu m&#252;ssen. Da der Wert &#252;ber dem Startpreis liegt und der Kunde das nicht sieht, hat das  LG Frankfurt am Main entschieden, dass der  versteckten Mindestpreise nach §§ 4 Nr. 1, 5 Abs. 2 S. 2 UWG wettbewerbswidrig ist. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/landgericht-frankfurtmain-az3-08-o-16807-vom-28112007/">Landgericht Frankfurt/Main, Az.:3-08 O 168/07 vom 28.11.2007</a></p>
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		<title>Unwirksame AGB-Klauseln wettbewerbswidrig</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 19:44:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was die Frage angeht ob die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln wettbewerbswidrig ist, sind sich Fachliteratur und Rechtsprechung nicht einig. Je nach Gericht f&#228;llt die Entscheidung verschieden aus. Das OLG Frankfurt/Main hat dies mehrfach bejaht. Ganz anders sieht es beim OLG Hamburg aus. Hier meint man, dass nicht jede Verwendung einer nach den §§ 307 ff. BGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Frage angeht ob die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln wettbewerbswidrig ist, sind sich Fachliteratur und Rechtsprechung nicht einig. Je nach Gericht f&#228;llt die Entscheidung verschieden aus. Das OLG Frankfurt/Main hat dies mehrfach bejaht. Ganz anders sieht es beim OLG Hamburg aus. Hier meint man, dass nicht jede Verwendung einer nach den §§ 307 ff. BGB unwirksamen AGB-Klausel wettbewerbswidrig ist. Das OLG K&#246;ln geht sogar soweit und meint: Eine unwirksame AGB-Klausel ist in der Regel kein Wettbewerbsversto&#223;. Das Landgericht Frankfurt/Main hat mit seinem Urteil vom 08.02.2008 erneut die wettbewerbswidrigkeit unwirksamer AGB-Klauseln best&#228;tigt. Dabei ging das Gericht auf die Auswirkungen der EG-Richtlinie 2005/29/EG &#252;ber unlautere Gesch&#228;ftspraktiken ein. Seit dieser Richtlinie ist die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln ebenfalls als wettbewerbswidrig einzustufen, so das Gericht. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/landgericht-frankfurtmain-az312-o-15707-vom-08022008/">Landgericht Frankfurt/Main, Az.:3/12 O 157/07 vom 08.02.2008</a></p>
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		<title>Anschlussinhaber haftet f&#252;r seine Familie?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 20:37:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Urheberrechtsverletzungen kommen oft vor und es wird auch sehr umfangreich dar&#252;ber berichtet. Das OLG Frankfurt am Main hat in einem Urteil entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht verpflichtet ist, das Nutzungsverhalten seiner Familienangeh&#246;rigen zu &#252;berwachen.OLG Frankfurt am M. Az.11 W 58/07]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urheberrechtsverletzungen kommen oft vor und es wird auch sehr umfangreich dar&#252;ber berichtet. Das OLG Frankfurt am Main hat in einem Urteil entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht verpflichtet ist, das Nutzungsverhalten seiner Familienangeh&#246;rigen zu &#252;berwachen.<a href="http://www.akte-abmahnung.de/haftung-der-anschlussinhaber/">OLG Frankfurt am M. Az.11 W 58/07</a></p>
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