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	<title>Rechtsteufel.de &#187; BVerfG</title>
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		<title>Verfassungsbeschwerde gegen Auswahlverfahren des BGH</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:57:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde eines Fachanwalts zur&#252;ckgewiesen. Im vorliegenden Fall hatte der Anwalt gegen das gesetzliche Auswahlverfahren f&#252;r die Zulassung als Revisionsanwalt beim Bundesgerichtshof eine Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Gericht entschied, dass das Wahlverfahren verfassungsgem&#228;&#223; ist, obwohl die Berufsaus&#252;bungsfreiheit der Anw&#228;lte dadurch eingeschr&#228;nkt wird. Hintergrund Die Anw&#228;lte, die vor dem BGH zugelassen sind, erwecken den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde eines Fachanwalts zur&#252;ckgewiesen. Im vorliegenden Fall hatte der Anwalt gegen das gesetzliche Auswahlverfahren f&#252;r die Zulassung als Revisionsanwalt beim Bundesgerichtshof eine Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Gericht entschied, dass das Wahlverfahren verfassungsgem&#228;&#223; ist, obwohl die  Berufsaus&#252;bungsfreiheit der Anw&#228;lte dadurch eingeschr&#228;nkt wird. </p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Die Anw&#228;lte, die vor dem BGH zugelassen sind, erwecken den Eindruck einer „geschlossenen Gesellschaft“. Nicht jeder der Anwalt ist, darf auch tats&#228;chlich mitmischen. Eine Zulassung bekommen nur die Bewerber, die durch den Wahlausschuss f&#252;r Rechtsanw&#228;lte beim BGH benannt wurden. Der Vorsitzende des  Wahlausschusses teilt dem Bundesministerium der Justiz das Ergebnis der Wahl mit. Dieser entscheidet wer von den  Bewerbern als Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof zugelassen wird. Zur Zeit sind <a href="http://www.bundesgerichtshof.de/bgh/rechtsanwaelte.php" target="_blank">31 Anw&#228;lte beim Bundesgerichtshof</a> zugelassen. </p>
<p>Das BGH ist das einzige Bundesgericht mit solchen Beschr&#228;nkungen. Freie Anwaltswahl? Ja, aber nur wenn der Anwalt auch auf der Liste zu finden ist. Um &#252;berhaupt eine Chance auf den begehrten Platz der Auserw&#228;hlten zu haben, m&#252;ssen auch gewisse Kriterien erf&#252;llt werden. Es kann nur derjenige zugelassen werden, der das 35. Lebensjahr vollendet und den Beruf eines Rechtsanwalts mindestens 5 Jahre ohne Unterbrechung ausge&#252;bt hat. Das hat, laut BGH, auch einen guten Grund: </p>
<blockquote><p>Damit soll sichergestellt werden, dass die Fragen, die der Bundesgerichtshof wegen ihrer grunds&#228;tzlichen Bedeutung, zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung oder zur Fortbildung des Rechts zu entscheiden hat, aus der unterschiedlichen Sicht der jeweiligen Parteien durch einen besonders qualifizierten Rechtsanwalt aufbereitet werden, der eine eigene, unabh&#228;ngige, von der eigenen Vorbefassung mit der Sache unbelastete Sicht einnehmen kann.</p></blockquote>
<p>Diese Beschr&#228;nkungen gelten jedoch nur f&#252;r Zivilrechtssachen. Vor einem Strafsenat darf sich jeder von einem Anwalt seiner Wahl vertreten lassen. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/bundesverfassungsgericht-az1-bvr-129507-vom-27022008/">BVerfG Beschluss vom 27.02.20081, Az.:BvR 1295/07</a></p>
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		<title>Beteiligung von Parteien an Privatsendern</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 05:04:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat mit dem gestrigen Urteil entschieden, dass ein absolutes Verbot f&#252;r Parteien, sich an privaten Rundfunksendern zu beteiligen Verfassungswidrig ist. Die entsprechende Vorschrift des hessischen Privatrundfunkgesetzes verst&#246;&#223;t somit gegen das Grundgesetz. In dem verhandelten Fall ging es um die zur SPD geh&#246;rende Deutsche Druckerei und Verlagsgesellschaft (DDVG), die ihre Beteiligungen am hessischen Sender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat mit dem gestrigen Urteil entschieden, dass ein absolutes Verbot f&#252;r Parteien, sich an privaten Rundfunksendern zu beteiligen Verfassungswidrig ist. Die entsprechende Vorschrift des hessischen Privatrundfunkgesetzes verst&#246;&#223;t somit gegen das Grundgesetz. In dem verhandelten Fall ging es um die zur SPD geh&#246;rende Deutsche Druckerei und Verlagsgesellschaft (DDVG), die ihre Beteiligungen am hessischen Sender FFH aufgeben musste. Der hessische Landtag hat nun bis zum 30. Juni 2009 Zeit, die Vorschrift neu zu regeln. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/bverfgg-urteil-vom-12032008-az2-bvf-403/">BVerfGG Urteil vom 12.03.2008, Az.:2 BvF 4/03</a></p>
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		<title>Onlinedurchsuchung stark eingeschr&#228;nkt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 19:01:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 27. Februar 2008 Online-Durchsuchung nur in sehr engen Grenzen erlaubt. Laut der Karlsruher Richter gibt es ein Grundrecht „auf Gew&#228;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&#228;t informationstechnischer Systeme“. BVerfG Urteil vom 27.02.08, Az.: 1 BvR 370/07 &#038; 1 BvR 595/07]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat mit seiner Entscheidung vom 27. Februar 2008 Online-Durchsuchung nur in sehr engen Grenzen erlaubt. Laut der Karlsruher Richter gibt es ein Grundrecht<br />
„auf Gew&#228;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&#228;t informationstechnischer Systeme“. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/bverfg-zum-thema-onlinedurchsuchung/">BVerfG Urteil vom 27.02.08, Az.: 1 BvR 370/07 &#038; 1 BvR 595/07</a></p>
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