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	<title>Rechtsteufel.de &#187; Auktionen im Internet</title>
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		<title>Gewerbliche Verk&#228;ufer bei eBay m&#252;ssen Telefonnummer angeben</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer &#252;ber eBay gewerblich Waren anbietet, muss unter anderem &#252;ber eine „M&#246;glichkeit einer unmittelbaren Kommunikation&#8221; informieren, so das OLG Oldenburg. Nach Meinung des Gerichts, geh&#246;rt auch die Angabe einer Telefonnummer dazu, unter der man den Verk&#228;ufer erreichen kann. In §5 Nr.11 TMG ist zu lesen: Diensteanbieter haben f&#252;r gesch&#228;ftsm&#228;&#223;ige, in der Regel gegen Entgelt angebotene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer &#252;ber eBay gewerblich Waren anbietet, muss unter anderem &#252;ber eine „M&#246;glichkeit einer unmittelbaren Kommunikation&#8221; informieren, so das OLG Oldenburg. Nach Meinung des Gerichts, geh&#246;rt auch die Angabe einer Telefonnummer dazu, unter der man den Verk&#228;ufer erreichen kann.</p>
<p>In §5 Nr.11 TMG ist zu lesen:</p>
<blockquote><p><em>Diensteanbieter haben f&#252;r gesch&#228;ftsm&#228;&#223;ige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und st&#228;ndig verf&#252;gbar zu halten:</em></p>
<p><em>[...]Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen erm&#246;glichen, einschlie&#223;lich der Adresse der elektronischen Post,[...]</em></p></blockquote>
<p>Das Urteil kann man hier abrufen: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-oldenburg-az1-w-2906-vom-12052006/" target="_self">OLG Oldenburg, Az:1 W 29/06 vom 12.05.2006</a></p>
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		<title>Unerheblicher Wettbewerbsversto&#223; bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 19:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das LG B&#252;ckeburg hat mit Urteil vom 22.04.2008 festgestellt, dass eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung in der Regel einen nur unerheblichen Wettbewerbsversto&#223; darstelle. Bislang haben alle Gerichte eine falsche Widerrufsbelehrung als „ erheblichen Wettbewerbsversto&#223;&#8221; eingestuft. Die Entscheidung weicht stark von der vorherrschenden Rechtsprechung ab. Eine falsche Widerrufsbelehrung schade n&#228;mlich nicht in erster Linie den Kunden oder Mitbewerbern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das LG B&#252;ckeburg hat mit Urteil vom 22.04.2008 festgestellt, dass eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung in der Regel einen nur unerheblichen Wettbewerbsversto&#223; darstelle. Bislang haben alle Gerichte eine  falsche Widerrufsbelehrung als „ erheblichen Wettbewerbsversto&#223;&#8221; eingestuft. Die Entscheidung weicht stark von der vorherrschenden Rechtsprechung ab. Eine falsche Widerrufsbelehrung schade n&#228;mlich nicht in erster Linie den Kunden oder Mitbewerbern, sondern der eigenen Firma, da sie dem Verbraucher nach § 355 Abs. 3 Satz 3 BGB die M&#246;glichkeit einr&#228;umt den Vertrag unbefristet zu widerrufen, so das Gericht.</p>
<p>Das Gericht dazu:</p>
<blockquote><p>„Die Gefahr, dass ein Verbraucher durch eine unrichtige Widerrufsbelehrung von der Wahrnehmung seines Widerrufsrechtes abgehalten wird, besteht zwar; Sie darf nach Ansicht der Kammer bei lebensnaher Betrachtung im Hinblick auf die ge&#228;nderten Lebensverh&#228;ltnisse aber auch nicht &#252;bersch&#228;tzt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Gericht sah in der Abmahnung eine rechtsmissbr&#228;uchliche Vorgehensweise im Sinne des § 8 IV UWG.  Offenbar verschickte der H&#228;ndler und sein Anwalt sehr viele sich &#228;hnelnde Abmahnungen. Als Anhaltspunkt dienten verschiedene Internetforen sowie das Aktenzeichen des Anwalts.<em> </em></p>
<blockquote><p><em>„Hierf&#252;r spricht nicht zuletzt auch das in der Antragsschrift angegebene Aktenzeichen des Prozessbevollm&#228;chtigten des Verf&#252;gungskl&#228;gers, n&#228;mlich 901/08. Nach der &#252;blichen Praxis f&#252;r die Vergabe solcher Aktenzeichen bedeutet dies, dass der vorliegende Fall, den der Verf&#252;gungskl&#228;ger am 21.02.2008 in Auftrag gegeben hat, der 901. Fall ist, den der Prozessbevollm&#228;chtigte des Verf&#252;gungskl&#228;gers im Jahr 2008 bearbeitet, das sind umgerechnet mehr als 500 F&#228;lle pro Monat.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Sollte sich diese Rechtsauffassung durchsetzen, so w&#228;ren die meisten Abmahnungen wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung unbegr&#252;ndet. Die Entscheidung des LG B&#252;ckeburg ist jedoch mit Vorsicht zu genie&#223;en, da es sich nur um eine Einzelentscheidung handelt.</p>
<p>Das Urteil ist hier nachzulesen: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/lg-buckeburg-az2-o-6208-vom-22042008/" target="_self">LG B&#252;ckeburg, Az.:2 O 62/08 vom 22.04.2008</a></p>
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		<title>Unternehmereigenschaft von Ebay-H&#228;ndlern</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 17:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auktionen im Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Das OLG Frankfurt hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt ab wann ein Ebay-H&#228;ndler die Unternehmereigenschaft erf&#252;llt. Die Abgrenzung ist besonders wichtig, da an die Unternehmereigenschaft auch umfangreiche Informationspflichten angekn&#252;pft sind. Das Gericht erkl&#228;rte hierzu: „(…)Eine Verkaufst&#228;tigkeit &#252;ber die elektronische Handelsplattform eBay ist regelm&#228;&#223;ig als gewerblich einzustufen, wenn der Anbieter als „PowerSeller“ registriert ist (vgl. Beschl&#252;sse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Frankfurt hat sich mit der Frage besch&#228;ftigt ab wann ein Ebay-H&#228;ndler die Unternehmereigenschaft erf&#252;llt. Die Abgrenzung ist besonders wichtig, da an die  Unternehmereigenschaft auch umfangreiche Informationspflichten angekn&#252;pft sind.</p>
<p>Das Gericht erkl&#228;rte hierzu:  </p>
<blockquote><p>„(…)Eine Verkaufst&#228;tigkeit &#252;ber die elektronische Handelsplattform eBay ist regelm&#228;&#223;ig als gewerblich einzustufen, wenn der Anbieter als „PowerSeller“ registriert ist (vgl. Beschl&#252;sse des Senats vom 27.07.2004 – 6 W 54/04, GRUR 2004, 1042 und vom 22.12.2004 – 6 W 153/04, GRUR-RR 2005, 319, 320). Die (freiwillige) Registrierung als „PowerSeller“ ist jedoch umgekehrt keine notwendige Voraussetzung f&#252;r die Bewertung einer Internet-Verkaufst&#228;tigkeit als unternehmerisch(…)“</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>„(…)Eine auf Dauer angelegte wirtschaftliche Bet&#228;tigung kann auch dann anzunehmen sein, wenn Verk&#228;ufe aus Privatverm&#246;gen, die sich wegen des Umfangs bzw. einer gesch&#228;ftsbezogenen Ausgestaltung von einer g&#228;ngigen privaten Verkaufst&#228;tigkeit abheben, kontinuierlich &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg fortgesetzt werden.(…)“</p></blockquote>
<p>Das ganze Urteil gibt es hier: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-frankfurt-am-az-6-w-6607-vom-04072007/">OLG Frankfurt a.M., Az.: 6 W 66/07 vom 04.07.200</a></p>
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		<title>Nutzung der alten Muster-Widerrufsbelehrung: Ein Bagatellversto&#223;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 08:27:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Beschluss vom 11.04.2008 hat das Kammergericht Berlin entschieden, das die Verwendung der alten Muster-Widerrufsbelehrung nur einen Bagatellversto&#223; darstelle und daher nicht abmahnf&#228;hig sei. Ein eBay-H&#228;ndler hatte einen Konkurrenten abgemahnt, weil dieser noch die alte Muster-Widerrufsbelehrung verwendete. Ein weiterer vermeintlicher Versto&#223; war die Abk&#252;rzung des Vornamens des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers der Komplement&#228;rin im Impressum. Die Abk&#252;rzung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beschluss vom 11.04.2008 hat das Kammergericht Berlin entschieden, das die Verwendung der alten Muster-Widerrufsbelehrung nur einen Bagatellversto&#223; darstelle und daher nicht abmahnf&#228;hig sei.</p>
<p>Ein eBay-H&#228;ndler hatte einen Konkurrenten abgemahnt, weil dieser noch die alte Muster-Widerrufsbelehrung verwendete. Ein weiterer vermeintlicher Versto&#223; war die Abk&#252;rzung des Vornamens des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers der Komplement&#228;rin im Impressum. Die Abk&#252;rzung des Vornamens stelle zwar einen Versto&#223; gegen die Impressumspflichten dar, dies sei jedoch keine wesentliche Beeintr&#228;chtigung des Wettbewerbs und deshalb kein erheblicher Abmahngrund, so das Gericht.</p>
<p>Die  Verwendung des alten Musters der amtlichen Widerrufsbelehrung sei ebenfalls kein  erheblicher Versto&#223;, da das Bundesjustizministerium festgelegt hat, dass die alte Muster-Widerrufserkl&#228;rung noch bis Ende September 2008 verwendet werden k&#246;nnen. Wer jedoch auf der sicheren Seite sein will, sollte die ab <a title="01.04.2008 g&#252;ltige neue Muster-Widerrufserkl&#228;rung des Bundesjustizministeriums" href="http://www.akte-abmahnung.de/neue-widerrufsbelehrung-ab-01042008/" target="_self">01.04.2008 g&#252;ltige neue Muster-Widerrufserkl&#228;rung des Bundesjustizministeriums</a> verwenden.</p>
<p>Das Urteil des Kammergerichts ist hier zu finden: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/kammergericht-berlin-az-5-w-4108-vom-11042008/">Kammergericht Berlin, Az.: 5 W 41/08 vom 11.04.2008</a></p>
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