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	<title>Rechtsteufel.de &#187; AGB-Recht</title>
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		<title>&#8220;Widerrufsfrist beginnt fr&#252;hestens mit Erhalt in Textform&#8221;- unzul&#228;ssig</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 13:53:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Belehrung: &#8220;Die Frist beginnt fr&#252;hestens mit Erhalt einer in Textform noch gesondert mitzuteilenden Widerrufsbelehrung&#8221; ist nicht ganz korrekt, so das OLG D&#252;sseldorf. Es ist zwar korrekt, dass die Frist nicht vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung in Textform beginnt, jedoch falsch, da nach § 312d Abs. 2 S. 1 BGB die Frist nicht vor Erhalt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Belehrung: &#8220;Die Frist beginnt fr&#252;hestens mit Erhalt einer in Textform noch gesondert mitzuteilenden Widerrufsbelehrung&#8221; ist nicht ganz korrekt, so das OLG D&#252;sseldorf. Es ist zwar korrekt, dass die Frist nicht vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung in Textform beginnt, jedoch falsch, da nach § 312d Abs. 2 S. 1 BGB die Frist nicht vor Erhalt der Ware beginnen kann. Die Belehrung ist zu ungenau, da der Verbraucher den Eindruck haben k&#246;nnte, die Widerrufsfrist beginne schon nach erhalt einer Belehrung per E-Mail oder Brief. Das ist jedoch falsch. Es gilt: Nach Erhalt der Belehrung und Ware.</p>
<p>Zum Urteil: <a href="http://www.akte-abmahnung.de/olg-dusseldorf-az-i-20-u-10707-vom-30102007/">OLG D&#252;sseldorf, Az.: I-20 U 107/07 vom 30.10.2007</a></p>
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		<title>Teile der AGB in Pay-TV-Vertr&#228;gen unwirksam</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 11:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof hat teile der AGB eines Pay-TV Anbieters f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt. Konkret geht es um folgende Klauseln: &#8220;Unabh&#228;ngig davon beh&#228;lt sich die X GmbH &#038; Co. KG vor, das Programmangebot, die einzelnen Kan&#228;le, die Nutzung der einzelnen Kan&#228;le sowie die Zusammensetzung der Programmpakete zum Vorteil der Abonnenten zu erg&#228;nzen, zu erweitern oder in sonstiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Bundesgerichtshof hat teile der AGB eines Pay-TV Anbieters f&#252;r unwirksam erkl&#228;rt. Konkret geht es um folgende Klauseln:</p>
<p><em>&#8220;Unabh&#228;ngig davon beh&#228;lt sich die X GmbH &#038; Co. KG vor, das Programmangebot, die einzelnen Kan&#228;le, die Nutzung der einzelnen Kan&#228;le sowie die Zusammensetzung der Programmpakete zum Vorteil der Abonnenten zu erg&#228;nzen, zu erweitern oder in sonstiger Weise zu ver&#228;ndern.&#8221; </p>
<p>&#8220;Die X GmbH Co. KG kann die vom Abonnenten monatlich zu zahlenden Betr&#228;ge erh&#246;hen, wenn sich die Kosten f&#252;r die Bereitstellung des Programms erh&#246;hen. Der Abonnent ist berechtigt, den Vertrag auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erh&#246;hung zu k&#252;ndigen, wenn die Erh&#246;hung 5 % oder mehr des urspr&#252;nglichen Abonnementpreises ausmacht.&#8221; </p>
<p>&#8220;Ab der Verl&#228;ngerung gelten die Tarife f&#252;r die jeweils verl&#228;ngerte Laufzeit.&#8221; </p>
<p>&#8220;Die X GmbH &#038; Co. KG beh&#228;lt sich vor, bei einer &#196;nderung/Umstrukturierung des Programmangebots die Abonnementbeitr&#228;ge zu &#228;ndern. In diesem Fall ist … die X GmbH &#038; Co. KG berechtigt, das Abonnement zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der geplanten &#196;nderung schriftlich zu k&#252;ndigen. Stimmt der Abonnent der Leistungs&#228;nderung zu, kann die X GmbH &#038; Co. KG die Preisstruktur anpassen, ohne dass dies ein K&#252;ndigungsrecht des Abonnenten ausl&#246;st.&#8221; </em></p>
<p>Das Gericht war der Auffasung, dass die &#196;nderung des Programmangebots schon deshalb unzul&#228;ssig sei, weil es sich nicht auf bestimmte und triftige Gr&#252;nde beziehe. Eine Kalkulierbarkeit und Transparanz ist f&#252;r den Kunden hier nicht gegeben, da bei Vertragsabschluss nicht absehbar ist welche Programm&#228;nderungen hinzunehmen sind. Das eine &#196;nderung unter Umst&#228;nden positiv f&#252;r die Mehrheit der Zuschauer w&#228;re, ist dabei nicht relevant. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/bundesgerichtshof-az-iii-zr-24706-vom-15112007/">Bundesgerichtshof, Az.: III ZR 247/06 vom 15.11.2007</a></p>
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		<title>Angebote mit Mindestpreis bei Ebay wettbewerbswidrig</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 10:43:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Verk&#228;ufer hat man bei Ebay die M&#246;glichkeit, einen f&#252;r den K&#228;ufer nicht sichtbaren Mindestpreis festzusetzen. Das soll den Verk&#228;ufer davor bewahren, bestimmte Artikel unter Wert verkaufen zu m&#252;ssen. Da der Wert &#252;ber dem Startpreis liegt und der Kunde das nicht sieht, hat das LG Frankfurt am Main entschieden, dass der versteckten Mindestpreise nach §§ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Verk&#228;ufer hat man bei Ebay die M&#246;glichkeit, einen f&#252;r den K&#228;ufer nicht sichtbaren Mindestpreis festzusetzen. Das soll den Verk&#228;ufer davor bewahren, bestimmte Artikel unter Wert verkaufen zu m&#252;ssen. Da der Wert &#252;ber dem Startpreis liegt und der Kunde das nicht sieht, hat das  LG Frankfurt am Main entschieden, dass der  versteckten Mindestpreise nach §§ 4 Nr. 1, 5 Abs. 2 S. 2 UWG wettbewerbswidrig ist. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/landgericht-frankfurtmain-az3-08-o-16807-vom-28112007/">Landgericht Frankfurt/Main, Az.:3-08 O 168/07 vom 28.11.2007</a></p>
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		<title>Widerrufsrecht muss deutlich erkennbar sein</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 20:07:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Unternehmer ist Verpflichtet den Verbraucher vor Vertragsabschluss &#252;ber ein Bestehen oder Nichtbestehen sowie die einzelnen Bedingungen des Widerrrufsrechts zu informieren. Damit die Belehrung wirksam erfolgt ist, muss der Verbraucher den Hinweis ohne gezielte Suche finden. Das ist nicht der Fall wenn die Widerrufsbelehrung unter der Bezeichnung „AGB“ zu finden ist. Ein durchschnittlicher Verbraucher vermutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unternehmer ist Verpflichtet den Verbraucher vor Vertragsabschluss &#252;ber ein Bestehen oder Nichtbestehen sowie die einzelnen Bedingungen des Widerrrufsrechts zu informieren. Damit die Belehrung wirksam erfolgt ist, muss der Verbraucher den Hinweis ohne gezielte Suche finden. Das ist nicht der Fall wenn die Widerrufsbelehrung unter der Bezeichnung „AGB“ zu finden ist. Ein durchschnittlicher Verbraucher vermutet unter der Bezeichnung &#8220;Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen&#8221; eher die Vertragsbedingungen des Unternehmers als eine nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312c.html" target="_blank">§ 312c BGB</a> n&#246;tige Widerrufsbelehrung. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/landgericht-berlin-az96-o-32907-vom-14122007/">Landgericht Berlin, Az.96 O 329/07 vom 14.12.2007</a></p>
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		<title>Unwirksame AGB-Klauseln wettbewerbswidrig</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 19:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was die Frage angeht ob die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln wettbewerbswidrig ist, sind sich Fachliteratur und Rechtsprechung nicht einig. Je nach Gericht f&#228;llt die Entscheidung verschieden aus. Das OLG Frankfurt/Main hat dies mehrfach bejaht. Ganz anders sieht es beim OLG Hamburg aus. Hier meint man, dass nicht jede Verwendung einer nach den §§ 307 ff. BGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Frage angeht ob die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln wettbewerbswidrig ist, sind sich Fachliteratur und Rechtsprechung nicht einig. Je nach Gericht f&#228;llt die Entscheidung verschieden aus. Das OLG Frankfurt/Main hat dies mehrfach bejaht. Ganz anders sieht es beim OLG Hamburg aus. Hier meint man, dass nicht jede Verwendung einer nach den §§ 307 ff. BGB unwirksamen AGB-Klausel wettbewerbswidrig ist. Das OLG K&#246;ln geht sogar soweit und meint: Eine unwirksame AGB-Klausel ist in der Regel kein Wettbewerbsversto&#223;. Das Landgericht Frankfurt/Main hat mit seinem Urteil vom 08.02.2008 erneut die wettbewerbswidrigkeit unwirksamer AGB-Klauseln best&#228;tigt. Dabei ging das Gericht auf die Auswirkungen der EG-Richtlinie 2005/29/EG &#252;ber unlautere Gesch&#228;ftspraktiken ein. Seit dieser Richtlinie ist die Verwendung unwirksamer AGB-Klauseln ebenfalls als wettbewerbswidrig einzustufen, so das Gericht. <a href="http://www.akte-abmahnung.de/landgericht-frankfurtmain-az312-o-15707-vom-08022008/">Landgericht Frankfurt/Main, Az.:3/12 O 157/07 vom 08.02.2008</a></p>
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